Samstag 11. Mai | 14:00 - 15:30

Möglichkeiten und Grenzen strategischer Prozessführung

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  • Samstag 11. Mai | 14:00 - 15:30

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Rauminfo folgt

Strategische Prozessführung im grund- und menschenrechtlichen Bereich wird gemeinhin als positiv bewertet. Aus machtkritischer Perspektive stellen sich aber auch hier wichtige Fragen: Welche Faktoren entscheiden darüber, ob Ressourcen (Arbeitszeit der Jurist*innen, Gerichtskosten) zur Verfügung gestellt werden? Inwiefern bestimmen Drittmittelgebende/Funder*innen das Agenda-Setting? Spiegeln erfolgreich umgesetzte rechtliche Interventionen (sich ändernde) Machtverhältnisse? Warum ist es im Hinblick auf manche Themen in konkreten Fällen nahezu unmöglich, strategische Prozessführung durchzuführen? Wie sollten Verbindungen zu sozialen/politischen Bewegungen gestaltet werden? Welche Herausforderungen bestehen aus dekolonialer Perspektive? Im Forum soll ein möglichst vielschichtiges Bild von strategischer Prozessführung mit all ihren Möglichkeiten aber auch ihren Herausforderungen, Grenzen und möglicherweise auch ihren Gefahren gezeichnet werden. Susanne Baer, Lisa Hahn, Nivedita Prasad, Karina Theurer als Panelist*innen und Lucy Chebout als Moderatorin bieten eine gerichtliche, theoretische, aktivistische, machtkritische und anwaltliche Perspektive auf das Thema

Referent*innen

Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Baer, LL.M. (Michigan), Richterin des BVerfG a.D., Berlin;
Dr. Lisa Hahn, Berlin;
Prof. Dr. Nivedita Prasad, Alice Salomon Hochschule Berlin;
Karina Theurer, Berlin;
Moderation: RAin Lucy Chebout, Berlin

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