Samstag 11. Mai | 11:00 - 12:30

Legal Disability Studies und andere Partizipationsformen der Behindertenbewegung

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  • Samstag 11. Mai | 11:00 - 12:30

Rauminfo folgt

Das Recht hat in der Geschichte der Behindertenbewegung, neben der politischen Organisation und Vernetzung, immer eine große Rolle gespielt. Frauen mit Behinderung sind Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt und erleben auch heutzutage einen alltäglichen Kampf, um Rechte, wie dem Zugang zu Bildung und Arbeit, die für andere selbstverständlich sind.

Daher mussten sich behinderte Frauen schon immer selbst organisieren und aktivistisch tätig werden, um sich für ihre Belange einzusetzen.

Im Forum diskutieren vier behinderte Frauen aus der Wissenschaft, Rechtsprechung und Beratung über rechtlichen Aktivismus zur Stärkung und Teilhabesicherung der Rechte von Frauen mit Behinderung in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Dabei sollen nicht nur die Kategorien Behinderung und Geschlecht isoliert betrachtet werden, sondern aus intersektionaler Perspektive auf die Einbeziehung anderer Diskriminierungsmerkmale wie Herkunft, Alter, sexuelle Orientierung, Elternschaft ect. eingegangen werden.

Hinweis: Während der Veranstaltung wird ein Assistenzhund mitgeführt.

Referent*innen

Dr. Petra Bungart, Richterin am AG Duisburg;
Prof. Dr. Theresia Degener, Bochumer Zentrum für Disability Studies, Ev. Hochschule RWL Bochum;
Emine Kalali, ISL Berlin;
Moderation: Karoline Riegel, Doktorandin im Promotionskolleg "Just and sustainable transformation", Universität Kassel, Lehrbeauftragte, Ev. Hochschule RWL Bochum

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