Sonntag 12. Mai | 09:00 - 10:30

Feministische Stadtplanung

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  • Sonntag 12. Mai | 09:00 - 10:30

Hybrid

Rauminfo folgt

Schon früh zeigten feministische Vertreterinnen in Stadtsoziologie, Stadtplanung und Architektur die androzentrische Gestaltung unserer heutigen Städte auf: Ganz überwiegend orientieren sich diese an den Bedürfnissen eines in Vollzeit erwerbstätigen Mannes. Die Bedürfnisse von Menschen mit Sorgearbeit, aber auch von Menschen mit Diskriminierungs- und Gewalterfahrung bleiben hierbei weitestgehend unberücksichtigt. Dies zeigt sich u.a. in der Verkehrsplanung, in der sicherheitsrechtlichen Architektur von Städten, aber auch in einer nach Funktionen getrennten Aufteilung der Stadtgebiete. Das multiprofessionell besetzte Forum möchte den Fragen nachgehen: Wie kann eine gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Leben gelingen? Wie kann Sichtbarkeit aller Bewohner*innen einer Stadt gewährleistet werden und wie können die Bedürfnisse aller Berücksichtigung finden? Und schließlich: Kann Stadtplanung zum Abbau von verfestigten Rollenbildern beitragen?

Referent*innen

Assistant Professor Dr. Hannah Birkenkötter, International Law, Instituto Tecnológico Autónomo de México;
Dr. Mary Dellenbaugh-Losse, Expertin für Gender Planning, Büro Urban Policy (sie/ihr);
Dr. Nina Schuster, Technische Universität Dortmund;
Moderation: Prof. Dr. Pia Lange (sie/ihr), Universität Bremen

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